Deutsche Versionenglish version
just the two of us ist der Titel des neuesten Duo-Programms der Trompeterin und Sängerin Michaela Rabitsch und des Gitarristen Robert Pawlik und nur einer der Pop-Songs, die sich homogen mit den Eigenkompositionen der beiden Musiker und mit Jazz- und Latinstandards zu einem ausgereiften Programm verbinden. Die minimalistische Besetzung macht’s möglich. Einmal umrahmt Robert Pawlik´s Gitarre transparent und gefühlvoll die ausdrucksstarke Stimme und das sensible Trompetenspiel von Michaela Rabitsch, um dann wieder virtuos den Groove eine ganzen Band zu ersetzen. Vertraute Melodien verlieren in der Verfremdung nicht an Stimmung, sondern gewinnen durch die subtile Bearbeitung und den speziellen Sound der beiden noch an Spannung. Das gesamte Repertoire ist getragen von anspruchsvoller Melodik, und über dem Ganzen schwebt ein Hauch von Blues. Die Intimität des Duos taucht Altbekanntes in ein neues Licht und bestätigt wieder einmal die Aussage: weniger ist oft mehr. Die Geschichte unseres Duos begann makaberer Weise bei einem pietätvollen Auftritt im Krematorium des Wiener Zentralfriedhofs irgendwann im Frühjahr/Sommer des Jahres 1998. Auf Wunsch der Hinterbliebenen spielten wir für den Verstorbenen zwei seiner Lieblingsstücke: W.C.Handy’s St. Louis Blues und On the Sunny Side of the Street. Dies war der Punkt, an dem wir uns erstmalig mit der Interpretationsweise des Jazz der 20er und frühen 30er Jahre intensiver auseinandersetzten. Bis dahin orientierten wir uns eher an der Stilistik von Musikern wie Miles Davis, Wes Montgomery, Chet Baker, Dizzy Gillespie, George Benson, Freddie Hubbard, Pat Metheny, Frank Zappa oder Bands wie Joe Zawinul’s Weather Report oder Herbie Hancock’s Head Hunters. Niemand - am wenigsten wir – hätte sich gedacht, dass wir zwei Jahre später ein Louis Armstrong Tribute mit unserem Quartett two of a kind spielen sollten. Bald nach unserem ersten Duo-Auftritt kam von derselben Agentur das Angebot zu recht regelmäßigen, 20-minütigen Einlagen – im Duo. Da jedes Mal ein anderes Programm verlangt war, waren wir gezwungen, uns intensiv mit dem Duospiel auseinanderzusetzen. Wir entwickelten uns ständig weiter und das Duo wurde zu einer wichtigen Alternative zu unserem Jazzquartett two of a kind. Es kam immer dann zum Einsatz, wenn der transparente Sound der Zweierbesetzung gefragt war, der vorhandene Platz zu klein oder die akustischen Verhältnisse für eine Band schwierig waren oder – viel banaler – der schnöde Mammon für vier nicht reichte. Im Laufe der Zeit entwickelten wir zunehmend unseren Sound und auch ein eigenes Repertoir, und das Duo begann sich immer mehr vom Quartett abzuheben. Es hatte sich zu einer eigenständigen Formation entwickelt und es war an der Zeit, die Namen zu trennen. Am Beginn unserer Zusammenarbeit hatten wir beschlossen, „two of a kind“ für alle unsere gemeinsamen musikalischen Projekte zu verwenden. Der Name war aber mittlerweile so mit unserem Quartett, mit dem wir ebenfalls seit 1998 intensiv arbeiten, verbunden, dass wir uns entschlossen, zu zweit unter unseren eigenen Namen zu spielen. Mittlerweile gibt es ein komplettes, eigenständiges Konzertprogramm mit vielen Eigenkompositionen und eine CD, die im März 2005 auf den Markt kommt, ist in Vorbereitung. Neben Konzerten, Club-Gigs und Auftritten bei Festivals (Summerstage, Volksstimmefest,....) verleihen wir auch vielen Businessevents, Galas, Präsentationen, Kongressen und Empfängen die besondere Note. So vertrauen uns renomierte Unternehmen wie die Bank Austria, Mazda, UUnet, die Österreichische Pensionskasse, Trinkl, Michelin, Arithmetica, Tupperware, das Stadtforum, Arcelor, die Salzburg AG, Global Refund oder die Volksbanken AG die musikalische Gestaltung Ihrer Events an.